Comments on: B.O.S.S. und der Asylknast http://keinasylknastbbi.blogsport.de/2012/07/27/b-o-s-s-und-der-asylknast/ Abschiebeknast, Abschiebung, Berlin, Brandeburg, Flughafengesellschaft, Flughafenverfahren, Antirassismus, BER, BBI, Willy Brandt Sun, 05 Dec 2021 00:24:15 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Politik mit und gegen die Lager « Bündnis gegen Lager Berlin/Brandenburg http://keinasylknastbbi.blogsport.de/2012/07/27/b-o-s-s-und-der-asylknast/#comment-1846 Thu, 13 Dec 2012 18:03:46 +0000 http://keinasylknastbbi.blogsport.de/2012/07/27/b-o-s-s-und-der-asylknast/#comment-1846 [...] Notunterkünfte in Berlin Gesagt getan übergaben die Bezirke ungenutzte Gebäude an den Liegenschaftsfonds, der diese wiederum an das LaGeSo überschrieb, welches private Betreiber wie PRISOD, PeWoBe und GIERSO (wie B.O.S.S. beide Ex-Penz/Garsky-Firmen) oder Sozialträger wie die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und den Arbeitersamariterbund (ASB) beauftragt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Notunterkünfte einzurichten. Die notdürftigen Heime bieten einen Standard, der in Fällen des Katastrophenschutz ausreichend sein mag – zur Aufnahme von Schutzsuchenden ist er aber gänzlich ungeeignet. Meist wird die schnelle Bereitstellung der Notunterkünfte begleitet mit Versammlungen der AnwohnerInnen, die dort mal Dampf gegen „die da oben“ und Vorverurteilungen gegen Flüchtlinge ablassen können. In Rudow war es der Standort, in Grünau der Lärm, in Kreuzberg die Informationspolitik des Bezirksamts (hier geht es allerdings um eine Dauerunterkunft für die nächsten 10 Jahre) und in Reinickendorf die Angst vor Kriminalität. Doch egal welcher Bezirk: In keinem wurden die betroffenen Flüchtlinge an den Versammlungen beteiligt und bei allen waren CDU-Funktionäre die Wortführer und schürten den Rassismus der meist mittelständischen Anwohner_innen. Ausgerechnet die Berliner CDU, die mit ihrem Sozialsenator die aktuelle Situation zu verantworten hat. Das Agenda ist klar: Lokalpolitisch Stimmung machen für Gesetzesverschärfungen. In Rudow hat die NPD sich dem Thema bereits angenommen. [...] […] Notunterkünfte in Berlin Gesagt getan übergaben die Bezirke ungenutzte Gebäude an den Liegenschaftsfonds, der diese wiederum an das LaGeSo überschrieb, welches private Betreiber wie PRISOD, PeWoBe und GIERSO (wie B.O.S.S. beide Ex-Penz/Garsky-Firmen) oder Sozialträger wie die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und den Arbeitersamariterbund (ASB) beauftragt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Notunterkünfte einzurichten. Die notdürftigen Heime bieten einen Standard, der in Fällen des Katastrophenschutz ausreichend sein mag – zur Aufnahme von Schutzsuchenden ist er aber gänzlich ungeeignet. Meist wird die schnelle Bereitstellung der Notunterkünfte begleitet mit Versammlungen der AnwohnerInnen, die dort mal Dampf gegen „die da oben“ und Vorverurteilungen gegen Flüchtlinge ablassen können. In Rudow war es der Standort, in Grünau der Lärm, in Kreuzberg die Informationspolitik des Bezirksamts (hier geht es allerdings um eine Dauerunterkunft für die nächsten 10 Jahre) und in Reinickendorf die Angst vor Kriminalität. Doch egal welcher Bezirk: In keinem wurden die betroffenen Flüchtlinge an den Versammlungen beteiligt und bei allen waren CDU-Funktionäre die Wortführer und schürten den Rassismus der meist mittelständischen Anwohner_innen. Ausgerechnet die Berliner CDU, die mit ihrem Sozialsenator die aktuelle Situation zu verantworten hat. Das Agenda ist klar: Lokalpolitisch Stimmung machen für Gesetzesverschärfungen. In Rudow hat die NPD sich dem Thema bereits angenommen. […]

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